Trimet erweitert Netzwerk für Aluminiumdraht-Recycling
20.02.2026Trimet treibt den Ausbau der Kreislaufwirtschaft in der Aluminiumindustrie weiter voran. Durch geschlossene Stoffkreisläufe mit Kunden stellt der Werkstoffspezialist eine wachsende Zahl von Aluminiumlegierungen für Drahtanwendungen mit einem erheblichen Recyclinganteil bereit. Das inzwischen etablierte Modell möchte das Unternehmen weiter ausbauen.
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Insbesondere steigt die Nachfrage nach Aluminiumdraht mit Recyclinganteil für alle elektrischen, mechanischen und Schweißanwendungen. Aluminium lässt sich unbegrenzt ohne Qualitätsverlust recyceln, die Aufbereitung ist jedoch anspruchsvoll, da viele Legierungen hohe Anforderungen an Sortierung, Materialtrennung und Prozesssteuerung stellen. Trimet hat dafür geschlossene Werkstoffkreisläufe etabliert, die eine sortenreine Erfassung sowie eine Wiederverwertung von Altmaterialien ermöglichen und gleichzeitig ein gleichbleibend hohes Qualitätslevel sicherstellen, das den höchsten Industriestandards entspricht. Dieses erfolgreiche Modell will der Aluminiumspezialist nun weiter ausbauen.
„Mit dem Ausbau der Kreislaufwirtschaft in der Aluminiumindustrie tragen wir nicht nur zur Erreichung der Klimaschutzziele bei, wir erhöhen auch die Materialeffizienz und die Versorgungssicherheit für einen wichtigen Werkstoff der Industrie in Europa“, sagt Philipp Schlüter, Vorsitzender des Vorstands der Trimet Aluminium SE.
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Trimet steht für umfassende Erfahrung mit Aluminiumrecycling und hat diese Kompetenz speziell für Aluminiumdraht für elektrische, mechanische und Schweißanwendungen ausgebaut, bei denen besonders hohe Reinheitsstandards gelten. Die geschlossenen Stoffkreisläufe basieren auf Konzepten, die individuell auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten und in bestehende Recycling-Netzwerke integriert sind. In Zusammenarbeit mit seinen Kunden setzt Trimet als Werkstoff- und Halbzeug Hersteller zudem auf ein Netzwerk von Partnern, die auf Sammlung, Sortierung und Verarbeitung von Schrotten spezialisiert sind und die erforderliche Materialreinheit sicherstellen.
Die Verzahnung mit den Recyclingstandorten von Trimet in Deutschland erhöht die Stabilität und Flexibilität der Netzwerke. Umfassende Qualitätskontrollen stellen sicher, dass die Werkstoffe die jeweiligen anwendungsspezifischen Anforderungen erfüllen.
Der Einsatz von Recyclingmaterial reduziert den CO₂-Fußabdruck der Produkte erheblich. Durch Recyclinglegierungen erhöht sich zudem der ökologische Wert des Werkstoffs und der daraus hergestellten Produkte.
Trimet bietet das komplette Sortiment an Aluminiumlegierungen für die Herstellung von Aluminiumdraht an. An den Standorten Saint-Jean-de-Maurienne und Castelsarrasin produziert das Unternehmen jährlich rund 100 000 t Aluminiumdraht-Vorprodukte für elektrische, mechanische wie auch Schweißanwendungen. Wichtige Einsatzbereiche sind die Energie- und Automobilindustrie sowie weitere Segmente wie Transport, Medizintechnik und Luft- und Raumfahrt.
