Burmesisches Abfallmanagement wird nachhaltiger

In den Mülldeponien von Yangon, der größten Stadt Myanmars, ist ein besseres Verdichtungssystem erforderlich, damit weniger neue Deponien eröffnet werden müssen und das widerrechtliche Entsorgen verhindert werden kann. Die örtlichen Behörden haben jetzt mit dem Einsatz anwendungsorientierter Deponieanlagen und moderner Abfallmanagementprozesse erste wichtige Schritte unternommen, um die Entsorgung in kontrollierten und damit umweltfreundlicheren Deponien zu zentralisieren. 

Das Yangon-Gebiet verfügt über vier Deponien. Drei von ihnen sind aufgrund untauglicher Verdichtungsausrüstung bereits nicht mehr nutzbar. Mit den Straßenwalzen und Baggern, die für die tägliche Wartung eingesetzt werden, werden die Deponien nicht ausreichend verdichtet, damit der Müll hart werden kann: Der Boden ist zu weich, als dass Lkw darauf arbeiten könnten, wodurch ein Verklappen unmöglich wird. 

Das burmesische Unternehmen WONG FONG MYANMAR antwortet auf diese Herausforderungen und ermutigt die örtlichen Gemeinden, die richtige Ausrüstung für das Deponie- und Abfallmanagement einzusetzen. Das Unternehmen unterzeichnete kürzlich einen Vertriebsvertrag mit Tana Oy, einem finnischen Hersteller von Entsorgungsanlagen. Jetzt setzen die Behörden von Yangon einen TANA Müllverdichter – den ersten anwendungsorientierten Verdichter des Landes – zur Lösung des akuten Müllverdichtungsproblems ein.  

Mit dem neuen TANA E260 Müllverdichter haben die Behörden in Myanmar eine signifikante Verbesserung des Untergrundes ihrer älteren Deponien erzielt. Da die alten Gelände jetzt effizient genutzt und einige sogar wiedereröffnet werden können, müssen weniger neue Deponien geschaffen und eröffnet werden. Das Team des YCDC (Yangon City Development Committee) ist mit der Leistung des TANA E260s sehr zufrieden und hat bereits Interesse an weiteren Maschinen mit größerer Kapazität angemeldet.

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