ANDRITZ und ARA unterzeichnen Kooperationsvertrag

ANDRITZ hat mit der Altstoff Recycling Austria Aktiengesellschaft (ARA), mit Sitz in Wien/Österreich, einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, gemeinsam eine spezielle Ersatzbrennstoff- (EBS) Verwertungstechnologie für die Zementindustrie auf den Markt zu bringen. ARA bietet umfassendes Know-how für eine 360-Grad-Kreislaufwirtschaft von Circular Design, Abfall- und Stoffstrommanagement bis Logistik und Digitalisierung.

Von links nach rechts: Jürgen Secklehner, Managing Director, ARAplus; Christoph Scharff, Chairman ARA; Michael Waupotitsch, Vice President Reject and Recycling, ANDRITZ; Franz Frühauf, Sales Director Reject and Recycling, ANDRITZ
© ANDRITZ

Von links nach rechts: Jürgen Secklehner, Managing Director, ARAplus; Christoph Scharff, Chairman ARA; Michael Waupotitsch, Vice President Reject and Recycling, ANDRITZ; Franz Frühauf, Sales Director Reject and Recycling, ANDRITZ
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Mit dieser Kooperation streben ARA und ANDRITZ eine wesentliche Erhöhung der Ersatzbrennstoffraten und eine erhebliche Reduktion des CO2-Ausstoßes von Mitverbrennungsanlagen wie Zementwerken an. Das Herzstück der innovativen Lösung ist ein ANDRITZ ADuro F-Schredder, der EBS auf eine sehr feine Partikelgröße zerkleinert. Mit dieser innovativen Technologie werden optimale Voraussetzungen geschaffen, um eine deutliche Steigerung der Einsatzraten von Ersatzbrennstoffen zu erzielen. Gleichzeitig wird der Einsatz von CO2-optimierten EBS-Materialien im Sinne einer nachhaltigen und CO2-neutralen Zukunft ermöglicht.

Christoph Scharff, Vorstandsvorsitzender der ARA, führt aus: “Wir stehen bereits seit 30 Jahren für aktiven Klimaschutz. Zur Erreichung der EU-Recyclingziele ab 2025 müssen wir aber noch besser werden. Wir drehen daher an allen Stellschrauben, um die Recyclingquote von Kunststoffverpackungen zu erhöhen und so viele Verpackungen wie möglich im Kreislauf zu halten. Dennoch gibt es einen Anteil an Verpackungsmaterialien, der leider nicht mehr dem Recycling zugeführt werden kann, weil er vermischt oder zu stark verunreinigt ist. In der Kooperation mit ANDRITZ haben wir einen Weg gefunden, diese Restfraktion noch besser und nachhaltiger zu verwerten.“

Michael Waupotitsch, Vice President, Reject and Recycling bei ANDRITZ ergänzt: “ANDRITZ und ARA haben die Machbarkeit dieser neuen Lösung in gemeinsamen Versuchen in unserem ART Center (ANDRITZ Recycling Technology Center), in der Nähe von Graz, unter Beweis gestellt. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche, langfristige Zusammenarbeit.“

andritz.com

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